Aktuelles

Erneute Niederlage der Seeprovinzlerinnen

Nach der sehr deutlichen Klatsche vom vergangenen Wochenende mit 18 Toren Unterschied war in der Trainingswoche viel über Motivation gesprochen worden. Die sollte in diesem zweiten Punktspiel im Vordergrund stehen, obwohl die Mannschaft wieder nicht in optimaler Besetzung auflaufen konnte. Bei der Teambesprechung wurde insbesondere der Kampfgeist und die Moral beschworen um nicht erneut unterzugehen. Das schien aber nicht bei allen Mannschaftsteilen angekommen zu sein. Nach bereits ca. 11 Minuten lagen die Meerhandballerinnen mit 1:8 hinten und es schien noch heftiger zu werden als beim ersten Spiel. Eine Auszeit beim Stand von 4:10 nach 15 Spielminuten sollte Schlimmeres verhindern. Die Abwehr war überhaupt nicht im Thema und es reichte bei weitem nicht aus, wenn nur einzelene Spielerinnen sich gegen die bevorstehende Schmach stemmten. Überhastete und ungenaue Abschlüsse auf das gegnerische Tor kamen hinzu. Die Gastgeberinnen mussten unbedingt wieder in die Spur kommen um zu versuchen, über Einsatz und Kampf zurück ins Spiel zu kommen. Nur sehr langsam gelang dieses Vorhaben, aber durch einige Positionswechsel wurde es doch besser und die Mannschaft kämpfte sich tatsächlich bis zum Pausenstand auf 11:15 heran. Es schien doch noch alles gut zu werden. Die Pause wurde nochmals dazu genutzt den Kopf frei zu bekommen, damit der zweite Durchgang besser gestaltet werden konnte. Vier Tore zurück war nicht das Problem und die Abwehrleistung war in den letzten Minuten auch deutlich besser geworden. Zurück auf der Platte kam aber alles ganz anders als vorher besprochen. Die Gäste legten furios los und ca. vier Minuten seit dem Wiederanpfiff lag die Mannschaft ohne Hoffnung mit 12:19 hinten. Das wars! Ergebniskorrektur war bis zum Ende der Partie das einzige was einigermaßen gelang. Es wurden zwar nicht 18 Tore Abstand, aber 10 Tore Unterschied sprechen auch eine deutliche Sprache. 

Egal in welcher Liga die Mannschaft spielen würde, mit der Einstellung einiger Spielerinnen wird nicht ein einziges Spiel zu gewinnen sein. Es reicht nicht aus, wenn sich zwei oder drei Spielerinnen reinhängen und der Rest steht gedankenverloren auf der Platte! An der Leistung der Torfrauen gibt es übrigens kaum etwas zu mäkeln, die verlieren aber langsam die Lust sich in das Gehäuse zu stellen, wenn es links und rechts unter Dauerbeschuss einschlägt! 

 

Halbzeitstand: 11:15; Endstand: 22:32 für die TKJ Sarstedt

 

Schützinnen GIW: Schoppe 7, Srubarova 6, Zinke 4, Schwinn 3, Mielke 1, Kummer 1

 

Schuützinnen TKJ: Breusing 7, Griese 6, Bergmann 5, Speer 4, Hennies 3, Nettelrodt 3, Sandrock 1, Fasold 1, Eilers 1, Hochmuth 1

 

Zurück