Aktuelles

GIW Meerhandball vs. JMSG Springe/Bad Münder

Erst am vergangenen Wochenende spielten diese beiden Mannschaften gegeneinander und so war der Verlauf dieses Spiels noch in schlechter Erinnerung der Meerhandballerinnen. Sahen sie in der ersten Halbzeit mit teilweise fünf Toren Vorsprung wie die Siegerinnen aus, wandelte sich das Blatt in der zweiten Halbzeit zugunsten der damaligen Gastgeberinnen, sie gewannen das Spiel mit 25:20. Das sollte in der jetzt anstehenden Partie nicht mehr passieren. Vorteilhaft für die Meerhandballerinnen war jetzt die Tatsache, dass die eingespielte Crew wieder an Bord war. Besser in die Partie kamen aber die Gäste, die ordentlich Volldampf gaben und eine Marke bei 0:3 setzten. Meerhandball war abslout noch nicht im Rythmus und hatte Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen. Die Akzente setzten weiterhin die Gäste und waren zeitweise mit fünf Toren vor (5:10, 6:11, 8:13). Die heimischen Abwehrreihen hatten ihre Probleme, die quirlige Spielmacherin und die Rückraumspielerinnen auf den Halbpositionen unter Kontrolle zu bekommen. Im Angriff lief es jetzt zwar besser, aber durchschlagenden Erfolg hatten die Gastgeberinnen noch nicht erreicht, auch wenn Kea DeRiese immer wieder auf die Nahtstellen ging und teilweise höchst unsanft zu Boden gerissen wurde. Strafwürfe oder zumindest fällige Freiwürfe für diese Attacken gab es dafür aber nicht! Mit 10:14 ging es in den Pausentee. Die Mannschaft hatte noch deutlich Luft nach oben und dass musste im zweiten Durchgang unbedingt auf die Platte gebracht werden. Insbesondere die Kreise der Spielmacherin der Gäste sollten ernegischer eingegrenzt werden. Den besseren Start hatte allerdings wieder die JMSG und traf zum 10:15. Aber das war es dann auch für die Gäste. Nach einer kurzen Einspielzeit konnten im Angriff drei Tore in Folge erzielt werden und Meerhandball kam auf 13:15 heran. Die Abwehr stand jetzt viel besser und war deutlich aggressiver als im ersten Durchgang und auch im Angriff wurden die Situationen zwingender. Das spürte auch die Übungsleiterin der Gäste und bat ihre Mannschaft zu einem kurzen Gespräch nach ca. acht Spielminuten an die Seitenlinie. Das half allerdings nur kurzfristig, mit jeder Spielminute wurden jetzt die Gastgeberinnen in allen Bereichen immer besser. Der Erfolg stellte sich beim 16:16 ein und jetzt war Meerhandball die deutlich bessere Mannschaft. Die Abwehrreihen spielten teilweise überragend und auch Tasmin im Tor konnte sich deutlich steigern. Auch im Angriff lastete jetzt viel Druck auf der Abwehr der Gegnerinnen und so konnten sich die Seeprovinzlerinnen zum bis dahin verdienten 19:16 in Front setzen. Den Gästen viel im Angriff nicht mehr viel ein, insgesamt vier Tore erzielten sie in der zweiten Halbzeit! Was für eine Leistungssteigerung der Heimmannschaft in allen Bereichen!  Der absolute Wille zum Sieg war unübersehbar und die Mannschaft spielte hoch konzentriert bis zum verdienten Endstand von 23:18. Der Sieg war enorm wichtig für das Ego der Mannschaft, mit einer überragenden Einstellung hat sie sich selbst belont! So kann sie jede Mannschaft schlagen, dass vergessen sie aber leider manchmal. Schmerzlich war die Verletzung von Alena Erdmann, die einen Schlag gegen das Knie bekam und per Notarzt versorgt werden musste. Auch Tasmin im Tor hatte unglücklich einen Ball auf die Finger bekommen, hoffentlich nur eine vorrübergehende Blessur.

 

Halbzeitstand: 10:14 für JMSG

Endstand: 23:18 für GIW

 

Torschützinnen: Erdmann 6, DeRiese 5, Rischer 4, Langer 3, Ohlrogge 3, Kracht 2

Zurück