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GIW Meerhandball vs. TSV Friesen Hänigsen

Die Meerhandballerinnen bekommen den Ball einfach nicht in das Tor! Mehr bräuchte man eigentlich nicht zu schreiben, obwohl sie sich 100 % Einwufmöglichkeiten erarbeiten. Statt mindestens mit Gleichstand entspannt in die Pause zu gehen und mit Selbstvertrauen in die zweite Hälfte zu starten, bringt sich die Mannschaft selbst um den Erfolg. Der Frust ist dann sehr hoch und die Zweikämpfe werden nicht mehr konsequent angenommen, bzw. steht die Abwehr viel zu defensiv und hat somit keinen Zugriff auf die Angreiferinnen.
Die Gastgeberinnen begannen die erste Hälfte eigentlich recht gut und erspielten sich hervorragende Tormöglichkeiten, aber statt 8:8 zogen die Gäste auf 4:8 davon und konnten nicht mehr gestoppt werden. Viel lief bei ihnen über den Kreis und den linken Rückraum, Meerhandball konnte die Kreise der angreifenden Spielerinnen nicht stören und schaute den Abläufen regelrecht zu. Obwohl teilweise körperlich unterlegen, konnten die gegnerischen Spielerinnen durch hohes Tempo überzeugen. Wenn die heimische Abwehr allerdings in den seltenen Fällen konsequent zu Werke ging, konnten die Angreiferinnen auch gestoppt werden. Die zweite Hälfte war ein Spiegelbild des ersten Durchgangs. Wieder war die Abehr viel zu weit von den jeweiligen Gegenspielerinnen entfernt und kam immer einen Schritt zu spät. Meerhandball hatte aber trotzdem die Chancen zum Einnetzen. Alles was allerdings unter der Woche im Training immer wieder geübt wurde, fand praktisch nicht statt. Der Frust war deutlich erkennbar, aber alles selbstgemacht! Keine Emotionen, kein wirklicher Kampfwille, blutleer bis zum Ende! Einzelleistungen reichen nicht aus. Nur eine energische Mannschaftsleistung wird den dringend erforderlichen Erfolg bringen! Es muss jetzt in den Köpfen der richtige Knopf gedrückt werden, damit das Tal durchschritten werden kann. Die Gäste haben gezeigt wie es geht!

Halbzeit: 6:14, Endstand: 11:29
 
Torschützinnen:
Petrs 3, Gleue 3, Stadelhof 3, Nülle 1, Riess 1

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