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JMSG Ost-Lafferde vs. GIW Meerhandball

Das Hinspiel konnten die Meerhandballerinnen mit 18:16 gewinnen, allerdings mit optimaler Manschaftsbesetzung. Beim jetzigen Spiel war wie fast immer seit der Rückrunde nur eine Rumpftruppe vorhanden, einzig unterstützt durch Klara Schwinn aus der B-Jugend. Frohen Mutes fuhren wir trotzdem an einem Freitag nach Söhlde zu dem verlegten Auswärtsspiel, dass um 19:15 Uhr angepfiffen werden sollte. Es war ein Spiel, dass noch lange in Erinnerung bleiben wird, weil man auf pöbelndes Publikum und einen ebenso pöbelnden Übungsleiter der Heimmanschaft traf. Dazu gesellte sich eine Mannschaft, die sich durch Aktionen gegen Hals und Kopf auszeichnete und auch über ein beeindruckendes Repertoire an "Knifftechniken" verfügte. Aber der Reihe nach. Das Spiel wurde durch den einzigen Unparteiischen angepfiffen (der nach Spielende zwischen den Zeilen zu verstehen gab, dass er als Einzelschiedsrichter mit der Spielleitung etwas überfordert gewesen ist; aber er war dafür sehr nett) und die Meerhandballerinnen kamen nur langsam in den Tritt. Sie liefen in den Anfangsminuten schon einem zwei Tore Rückstand hinterher und waren einfach noch nicht wach. In den nächsten Minuten wurden daüber hinaus mehrere Torwürfe verschossen. Eine Annäherung an die Heimsieben gelang beim Stand von 10:9 und 11:10. Die Fehlschüsse aus der Anfangszeit fehlten jetzt und es ging mit 14:10 in die Pause. Alles noch gut und auch noch zu reparieren, also raus nach der Besprechung und Start in die zweite Hälfte. Wieder war es die Umstellung der Abwehr der Meerhandballerinnen, die zum 14:11 führte. Leider spielten die Seeprovinzlerinnen zu unkonzentriert im Angriff und die Heimmannschaft konnte durch Tempogegenstöße auf 16:11 wegziehen. Das heimische Publikum johlte und freute sich und erlabte sich am vermeintlichen Unvermögen der Gastmannschaft. In der ersten Hälfte wurden bereits lautstark immer wieder Schritte oder Zeitstrafen seitens des Publikums aber auch seitens des Heimtrainers gefordert. Das führte immerhin zu einer Ermahnung des Trainers durch den Unparteiischen. Bei dem Versuch von TorfrauTasmin Giesecke einen langen Pass in die Spitze abzufangen, prallte sie mit einer Gegenspielerin zusammen. Optisch sehr spektakulär! Ein Orkan an wildem Stimmengewirr erhob sich in der Halle und forderte eine Bestrafung. Die gab es auch in Form einer roten Karte für die Torfrau, alles Regelkonform soweit. Leider war es eine Millimeterentscheidung, weil Tasmin in ihrem "Arbeitsbereich" stand und die Gegenspielerin auf sie auflief, schwer zu sehen für den Schiedsrichter. Britta Krüger ging freiwillig ins Tor, dafür zollte ihr die Mannschaft Respekt. Es dauerte allerdings ein wenig bis die Heimmannschaft verarbeitet hatte, dass nun so ziemlich alles im Tor landen würde was an Würfen abgefeuert werden würde. Das Spiel war gelaufen und die Meerhandballerinnen nahmen es mit Humor und hatten ihren Spaß. Eine Ernsthaftigkeit zur Spielgestaltung war längst verflogen. Zwar landeten noch einige Treffer im Tor der Heimmannschaft, aber das Spiel war durch. Die Mannschaft zeigte Charakter und brachte das Spiel zu Ende, dafür Chapeau und Respekt an die Mannschaft vom ihrem Trainer!

 

Halbzeitstand: 14:10, Endstand: 30:17

 

Torschützinnen: Ohlrogge 7, DeRiese 5, Schwinn 1, Kracht 1, Krüger 1, Rischer 1, Utecht 1.

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