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Last Minute Ausgleich für GIW

Mit gerade einmal sieben Stammspielerinnen und Aushilfe aus der B-Jugend, ging es an den Deister nach Wennigsen um das Rückspiel gegen die HSG anzutreten. Aus dem Hinspiel war noch die sehr robuste Kreisspielerin in Erinnerung geblieben, die seinerzeit wegen ihres "ungestümen" Spielstils eine rote Karte bekam. Die Partie konnte seinerzeit mit 13:12 gewonnen werden. Es war ein enges Spiel gewesen und die Gäste lagen den Meerhandballerinnen überhaupt nicht. Die Mannschaft war also entsprechend vorbereitet, auch wenn wichtige Spielerinnen aufgrund von Verletzungen fehlten. Es begann erwartet zäh und zog sich über immer wieder Einstand 2:2, 3:3, 4:4, 7:7, 13:13 hin, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Die Schiedsrichter trugen ihr teil dazu bei, indem sie teilweise voneinader abweichende Entscheidungen trafen. Bereits jetzt ahndeten sie die Abwehrarbeit der Meerhandballerinnen gegen die Kreisläuferin der Gastgeber mit Strafwürfen, obwohl hier hin und wieder auch Stürmerfoul hätte gepfiffen werden müssen. Immerhin konnte Tasmin Giesecke im Tor von den zehn Strafwürfen fünf entschärfen. Auf der anderen Seite hatten die Meerhandballerinnen nicht so viel Glück, hier wurde zu oft gegen die Angriffsspielerinnen entschieden. Mit einem verdienten 13:14 für die Gäste ging es in die Kabine. Die HSG war der GIW zwar spielerisch unterlegen, aber die Meerhandballerinnen kamen nicht richtig in Fahrt, zu viele Fahrkarten waren bei den Würfen nauf das gegnerische Tor dabei. Beim Anpfiff zur zweiten Hälfte kam der Motor richtig ins Stottern und die Gastgeberinnen konnten auf 18:14 enteilen. Es lief jetzt nichts mehr gut zusammen und die Abwehr funktionierte überhaupt nicht und war total verunsichert. Eine Kurzbesprechung sollte Abhilfe schaffen und so wude eine Auszeit genommen. Die Abwehrreihen sollten nach vorne verlagert werden und konsequenter agieren. Die Ansage half und die Gäste konnten auf 18:17 herankommen. Es blieb aber weiter eng, weil auch die Schiedsrichter keine klare Linie pfiffen. 21:21 und die Gastgeberinnen im Angriff, die Abwehr der Meerhandballerinnen war auf der Hut, aber leider war es wieder eine Fehlentscheidung der Schiedsrichter, die ein Tor für die HSG gaben, obwohl die Angriffsspielerin deutlich im Kreis stand. Es half aber nichts, der Ball musste schnell nach vorne gespielt werden, es blieb noch eine Minute um den Ausgleich zu erzielen. Der Angriff endete mit einem Foul gegen die angreifende Kea DeRiese, die den Ball auf das Tor bringen wollte und sehr unsanft gebremst wurde. Eigentlich wäre ein Strafwurf fällig gewesen. Die reguläre Spielzeit war abgelaufen und die Schiedsrichter entschieden nur auf direkten Freiwurf. Die Gefoulte nahm sich beherzt den Ball und was kaum einer in der Halle glaubte, sie hämmerte die Kugel unhaltbar oben links in die Ecke und erzielte damit den Ausgleich für ihre Mannschaft. Riesenjubel und die Mannschaft erdrückte sie fast vor Freude! Was für ein Hammerwurf!

Halbzeitstand: 13:14 für GIW, Endstand: 22:22

Torschützinnen: DeRiese 9, Utecht 3, Rischer 3, Kracht 2, Langer 2, Krüger 2, Luebbehuesen 1

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