Aktuelles

Meerhandball unterliegt in Sehnde

Es ging zum Tabellendritten nach Sehnde und nach dem letzten doch eher sehr schlechtem Spiel, sollte es besser laufen. Mit einer sehr guten Mannschaftseinstellung ging es in die Partie und Meerhandball war von Anfang an hellwach und konzentriert bei der Sache. Aus einer hervorragenden Abwehrleistung heraus konnten sich die Gäste zum 2:4 absetzen, allerdings erlaubte sich Meerhandball zu viele Versuche und ließ jetzt schon einiges an guten Chancen liegen. Die Gastgeberinnen glichen zum 4:4 aus und legten 6:4 vor. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde seitens der Unparteiischen nicht immer klar und deutlich eine Entscheidung getroffen. Sehnde profitierte frühzeitig davon und konnte über Strafstöße leichte Tore erzielen. Die Gasgeberinnen waren nicht besser als die Meerhandballerinnen und es ging mit 12:11 in die Pause. Es galt zunächst die Mannschaft wegen der zweifelhaften Leistung der Unparteiischen zu beruhigen, damit wieder sachlich über die Partie gesprochen werden konnte. Mit mehr Bewegung im Angriff und weiterhin hoher Konzentration in der Abwehr sollte der Erfolg erzielt werden. Leider blieb die Leistung der Schiedsrichter weiterhin schlecht, zwar für beide Seiten, aber mehr profitieren konnten die Gastgeberinnen. Beim Stand von 20:18 waren die Meerhandballerinnen derart verunsichert, dass sie in der Abwehr nicht mehr richtig zufassten und im Angriff ebenfalls unsicher wurden und keinen Druck aufbauten. Das Endergebnis spiegelt bei Weitem nicht die Leistung der Gastgeberinnen wieder und bildet den Spielverlauf auch nicht ab. Sehnde erzielte sehr viele Tore über Strafwürfe, Meerhandball aus dem Positionsspiel. So können "Unparteiische" mit einer sehr schlechten Leistung ein Spiel auch beeinflussen, insbesondere eine grundsätzlich hervorragend arbeitende Abwehrformation! Die Gastgeberinnen selbst erwiesen sich als sehr faire und sportliche Mannschaft, die Trainerin entschuldigte sich (das ist auch eher selten der Fall!)  nach dem Spiel bei den Gästen für die Spielleitung, die hin und wieder sogar gegensätzlicher Meinung in ihren Entscheidungen war. Im Fazit bleibt festzustellen, dass die Meerhandballerinnen trotz sehr guter Leistung leider das Nachsehen hatten. Es bleibt zu hoffen, das die Köpfe für das nächste Spiel wieder frei sind!

 

Halbzeitstand: 12:11; Endstand: 26:21

 

Torschützinnen: Erdmann 9, Rischer 5, Langer 4, DeRiese 1, Münte 1, Srubarova 1

Zurück