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Meerhandball vs. RSV Seelze

Das zweite Spiel in der Rückrunde stand an, die Meerhandballerinnen waren die Gastgeberinnen. Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften hatte der RSV die Partie mit 15:12 für sich entschieden, die Mannschaft konnte sich noch sehr gut an die robuste Kreisläuferin erinnern, die die Abwehr seinerzeit schwer forderte. Darüber hinaus hatten die Seelzer am vergangenen Wochenende die Topmannschaft aus Neustadt deutlich mit 26:22 geschlagen, also musste sich die Heimmannschaft von der ersten Sekunde an konzentrieren und hellwach sein. Allen war klar, dass das heute keine leichte Aufgabe werden würde, trotzdem sollten die zwei Punkte unbedingt geholt werden. Die Partie begann und es wurde wie erwartet sehr ungemütlich. Zwar konnten die Seeprovinzlerinnen zunächst in Führung gehen, aber sie waren noch nicht richtig bei der Sache. Seelze begann das Spielgeschehen zu bestimmen und setzte sich mit 2:5 ein wenig ab. Auszeit für die Heimmannschaft. Mehr Biß in der Abwehr, mehr Genauigkeit im Angriff, das war die Ansage. Die Taktikbesprechung in der kleinen "Pause" wurde sofort richtig gut umgesetzt und die Gastgeberinnen schlossen zum 5:5 auf und gingen in der Folge mit 7:5 in Führung. Jetzt funktionierte fast alles auf der Platte und es sah nach einer klaren Führung zur Pause für die Meerhandballerinnen aus. Aber wie immer wenn sie gut spielen und den Gegner eigentlich kontrollieren, machen sie es spannend und produzieren technische Fehler um das Spiel wieder offen zu gestalten. Somit wurde es leider nichts aus einem komfortabeln Vorsprung, sondern 8:8 Gleichstand. Pausenbesprechung und die Mannschaft sprudelte vor Ideen, also schnell in den zweiten Durchgang und Feuer frei! Ein Start nach Maß, 9:8, 10:8, so konnte es ab sofort weitergehen und um es vorweg zu nehmen, in diesem zweiten Durchgang gerieten die Meerhandballerinnen nie mehr in einen Rückstand. Trotzdem machten sie sich das Leben wieder selbst schwer, indem sie klare Chancen liegen ließen In der Vergangenheit hatte sich das dann immer irgenwie gerächt und zum Mißerfolg geführt. Nicht so heute, die Mannschaft glaubte an sich und wollte unbedingt den Sieg. Trortzdem machten sie es in den Schlußminuten beim Stand von 15:14 unnötig spannend und vergaben leichtfertig im Angriff die Bälle. Nur gut, dass die Abwehrarbeit heute in Zusammenarbeit mit einer gut aufgelegten Tasmin im Tor aufpasste und in den letzten eineinhalb Minuten den Ball erspielte und zum 16:14 abschließen konnte. Ein sehr spannendes Spiel, sehr emotional und mit einem guten Ende für die Gastgeberinnen. Auch heute glänzte wieder die hervorragende Abwehrformation und ließ recht wenig zu. Allein der Angriff muss noch konzentrierter agieren. Im Fazit bleibt festzuhalten, dass die Meerhandballerinnen heute die klar bessere Mannschaft waren und an ihren Sieg glaubten und ihn auch unbedingt haben wollten. So muss es weitergehen um aus dem Tabellenkeller ans Licht zu kommen.

 

Halbzeitstand: 8:8, Endstand 16:14 für Meerhandball

 

Torschützinnen: Erdmann 6, Kracht 3, Rischer 3, Ohlrogge 2, DeRiese1, Langer 1

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