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TSV Burgdorf vs. GIW Meerhandball

Die Meerhandballerinnen mussten an diesem Sonntag sehr früh nach Burgdorf reisen, um dort um 10:45 Uhr zur vorletzten Partie in diesem Jahr anzutreten. Es war auch gleich das erste Rückrundenspiel gegen die Gastgeberinnen, dass seinerzeit zur Eröffnung der Saison unglücklich mit 18:15 für die Burgdorferinnen ausging. Von diesem ersten Treffen war bekannt, dass die Gastgeberinnen mit Haftwachs spielen, was deren Spielweise entgegenommt. Beim ersten Aufeinandertreffen fiel die Entscheidung seitens der damaligen Schiedsrichter so aus, dass ohne Haftmittel gespielt wurde. Ganz anders jetzt, obwohl unter der Woche Meerhandball mit "Patte" trainiert hatte. Die ersten 15 Minuten fielen deutlich zugunsten der Gastgeberinnen aus und es dauerte sehr lange, bis sich die Gäste auf die Spielweise und den ungewohnten Ball eingestellt hatten. Da war Burgdorf aber schon mit 6:1 in Front. Die Meerhandballerinnen produzierten Fehler am laufenden Band durch sehr schlechte Pässe im Angriff und verloren zu häufig den Ball. Mit 12:7 ging es verdient für die Burgdorferinnen in die Pause. Die Meerhandballerinnen agierten eigentlich nicht schlecht, da sich durch die sehr offene Deckung immer wieder Lücken finden ließen, aber leider war heute nicht der Tag für saubere Abschlüsse. Allerdings sollte genau die Bewegung in der zweiten Hälfte für mehr Druck auf die Abwehr der Gastgeberinnen sorgen. Entspannt ging es in die zweite Halbzeit. Zunächst hieß es wieder sich an den Ball gewöhnen, weil der "frisch nachgefettet" war. Somit erwischten die Burgdorferinnen den besseren Start und konnten sich mühelos zum zum 16:8 auf und davon machen. Das Spiel war jetzt eigentlich für die Gäste erledigt, aber sie spielten munter und fröhlich weiter und steckten nicht auf. Die Abwehr arbeitete sehr zuverlässig und war energisch unterwegs, auch wenn das Ergebnis für Burgdorf sehr deutlich war. Das Problem war die Durchschlagskraft und weiterhin das ungeliebte Sportgerät. Das engagierte Auftreten in der Abwehr auf beiden Seiten führte zu jeweils einer roten Karte für jede Mannschaft, allerdings ohne Folgen für die Betroffenen. Der Sieg für Burgdorf ging in Ordnung, nur das Ergebnis verzerrt die gute Abwehrleistung der Meerhandballerinnen. Schön gespielt aber leider verloren ist als Fazit zu sehen.

 

Halbzeit: 12:7; Endstand: 26:14

 

Torschützinnen:

Ohlrogge 3, Rischer 3, Srubarova 2, Langer 2, Erdmann 2, DeRiese 1, Kracht 1

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