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TUS Bothfeld vs. GIW Meerhandball

Wie in den letzten Spielen schon musste Meerhandball wieder mit einer Rumpftruppe antreten, Klara Schwinn als einzige Unterstützung aus der B-Jugend, da deren Mannschaft fast zeitgleich ein Heimspiel hatte. Gestern hatte noch Emilia Donadio im Tor ausgeholfen, heute war die Stammtorfrau Tasmin Giesecke wieder im Kasten, nachdem sie einigermaßen genesen war. Das Hinspiel ging mit 17:23 verloren, die Unparteiischen warfen damals mit neun (!) Zeitstrafen die Heimmannschaft aus dem Rennen, die Gäste dagegen waren mit einer enzigen Strafzeit klar im Vorteil. Das gestrige Spiel gegen Sarstedt war hoffentlich aus den Köpfen, zwar gewonnen aber mit einer unterirdischen Präsentation der Mannschaft.

Heute also ein Neustart! Die Mannschaft kam sofort auf den Punkt und war von der ersten Minute an hellwach, überhaupt kein Vergleich zu gestern. Es stand eine völlig "andere Mannschaft" auf dem Parkett und spielte munter drauf los. 3:1 legte Bothfeld vor, aber Meerhandball hielt dagegen und schafte den Ausgleich 3:3. So ging es weiter 4:4, 5:5, 6:6 bis zum 9:6. Die Gäste gaben aber nicht auf und kamen auf 9:9 und kurz darauf zum 10:10 Einstand. Spielerisch alles leichter und effektiver als gestern! Nur durch kleine Ungenauigkeiten konnte Bothfeld auf 14:12 Halbzeitstand erhöhen. Alles gut bis dahin! Im Pausentee wurde eine 1:5 Abwehr festgelegt, damit die Gastgeberinnen mehr unter Druck gesetzt werden konnten. Ansonsten sollte die Konzentration hoch bleiben und mit viel Bewegung in der Abwehr und erst recht im Angriff gearbeitet werden. Die Umstellung auf eine andere Abwehrformation fruchtete und 14:14 stand es nach kurzer Zeit. Jetzt waren die Meerhandballerinnen auf gutem Kurs und erhöhten auf 14:17. Alles lief gut und der Plan schien aufzugehen Dann das Unerwartete, die Gäste nahmen sich eine kurze gedankliche Auszeit und Bothfeld gelang der 18:18 Ausgleich. Die Seeprovinzlerinnen spielten wieder zu ungenau im Angriff und unnötig überhastet und luden die Gäste förmlich zum Torewerfen ein. Zuhnehmend merkte man, dass die Kräfte langsam zu schwinden begannen, aber die Mädels steckten nicht auf. 22:21, 23:22, das Spiel war noch lange nicht vorbei. Es wurde jetzt richtig spannend und beim 24:23 keimte noch einmal richtig Hoffnung zumindest auf den Ausgleich auf. Leider wurde daraus nichts und im Gegenteil, Isabel Utecht erhielt nach der dritten Zeitstrafe die rote Karte und konnte nur noch zusehen. Meerhandball eroberte den Ball, aber die Kräfte und die Konzentration ließen jetzt merklich nach. Das Spiel ging leider mit 26:23 verloren. Die kurze Konzentrationsschwäche und die zwei nicht verwandelten Strafwürfe beim Stand von 14:17 für Meerhandball haben den Ausschlag gegeben. Eine tolle Mannschaftsleistung mit einer hervorragenden Torhüterin, die immerhin fünf von zehn Strafwürfen hielt, reichte leider nicht zum Sieg. Es wären zwei wichtige Punkte zur Stabilisierung des Tabellenplatzes gewesen und natürlich für das Ego der Mannschaft. 

 

Halbzeitstand: 14:12, Endstand: 26:23

 

Torschützinnen:

DeRiese 10, Schwinn 4, Langer 3, Rischer 3, Kracht 2

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