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Unglückliche Niederlage gegen Hamburg

Auch im zweiten Heimspiel der Bundesligasaison musste sich das Team der GIW Meerhandball knapp geschlagen geben. Vor wiederrum über 300 Zuschauern unterlag das Team von Tobias Bentlage dem Nachwuchsteam des Bundeligisten HSV Hamburg in der Schlussphase mit 25:27. Dabei gelang ein furioser Start; erstmals mit dem vollen Kader stand es nach zehn Minuten 5:1 für die GIW. Die Abwehr stand sicher und die Würfe, die trotzdem durchkamen, wurde Beute von Torwart Jannik Deseniss. Auch eine Auszeit vom Hamburger Trainer änderte zunächst wenig am Spielgeschehen; erst beim Stand von 7:6 konnten die Hansestädter erstmal den Abstand verringern. Durch drei Treffer in kurzer Zeit konnte jedoch wieder ein kleiner Vorsprung herausgeworfen worden.

Dann kam jedoch die verhängnisvolle 22 Minute, zuerst verletzte sich Finn Knobloch durch gegnerische Einwirkung wieder an der Schulter und konnte nicht weiter spielen. Kurz darauf bekam ausgerechnet Geburtstagskind Jesse Jagemann nach einem Foul im Tempogegenstoß die rote Karte gezeigt. Danach verloren die GIW-Jungs den roten Faden und plötzlich lagen die Gäste zur Halbzeit mit 15:13 in Front.

Diesen Vorsprung verteidigen die Hamburger bis Mitte der zweiten Halbzeit, ehe dank einiger Paraden von Daniel Lasic wieder der Ausgleich geschafft wurde. In der 54. Minute gelang Luca Ritter dann sogar wieder das Führungstor zum 24:23. Jetzt wogte das Spiel hin und her, aber als kurz vor Schluß die große Chance zum Ausgleich vergeben wurde, gelang Hamburg mit einem Tempogegenstoß die endgültige Entscheidung.

Das Spiel hat wieder gezeigt, dass sich die Mannschaft auch vor größeren Namen nicht verstecken muss und wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn diese unglückselige 22. Minute nicht gewesen wäre. Bemerkenswert im Übrigen, dass Maurice Nolte bisher alle sein 15 7-Meter verwandeln konnte.

Nun gilt es am kommenden Wochenende gegen beim bisher punktlosen HCE Rostock die verlorenen Punkte wieder gut zu machen.

Team:
Jannik Deseniss, Daniel Lasic (TW), Maurice Nolte (9/6), Louis Fuhlrott (6), Luc Ritter, Finn Knobloch, Niklas Quitzow (je 2), Arne Neitzel, Tim Bretz, Jakob Appel, Jesse Jagemann (je 1)

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