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weibl. A Jugend GIW Meerhandball vs. JMSG Ost-Lafferde

Das Spiel sollte nach der letzten sehr unglücklichen Niederlage, wo GIW bereits fünf Tore in Front lag und wie der deutliche Sieger aussah, endlich einen Wendepunkt darstellen. Alle bisherigen Gegner waren in Schlagweite, die Meerhandballerinnen hatten sich in den verlorenen Partien bisher immer selbst geschlagen und sich ein Bein gestellt. Mit Ost-Lafferde kam eine Mannschaft in die Seeprovinz, die einige Plätze vor Meerhandball in der Tabelle stehen. Mit einem zögerlichen Abtasten in den ersten fünf Minuten begann das Spiel und die Gäste konnten das erste Tor erzielen. Das Spiel verlief zunächst sehr zähflüssig und nach der Umstellung von eine 4:2 Abwehr auf die gewohnte 6:0 Formation, stand Meerhandball besser in der Defensive und konnte aus dieser stabilen Formation heraus zum 4:2 in Führung gehen. Die erste Hälfte verlief sehr ausgeglichen und keine der Mannschaften konnte sich absetzen. Spielerische Vorteile lagen aber bei den Gastgeberinnen, die in der Schlussphase der ersten Hälfte immer ein Tor vorlegten. Mit einem 9:9 ging es in die Pause. GIW konnte leider nicht in Bestbesetzung spielen und zu allem Überfluss hatte sich die einzige Torfau beim Warm Up auch noch am Oberschenkel verletzt. Trotzdem biss sie die Zähne zusammen und es ging in die zweite Halbzeit. Die Meerhandballerinnen traten jetzt aggressiver in der Abwehr auf und die gegnerische Spielmacherin bekam eine Sonderbewachung. Das funktionierte ganz gut und die Gastgeberinnen konnten sich auf 14:11 absetzen. Dann geschah was fast immer geschieht wenn die Mannschaft in Führung liegt, sie fängt an ungenau und leichtfertig zu spielen. Eine Auszeit bei 15:15 sollte diesen Mißstand beseitigen um die Mädels wieder auf die Spur zu bringen. Das funktionierte auch und beim Stand von 16:16 konnte "der Sack zugemacht" werden. Beide Mannschaften spielten in den zwei letzten Minuten in Unterzahl, die Meerhandballerinnen waren jetzt aber cleverer und konnten die beiden letzten Tore zum Endstand 18:16 für sich erzielen. Endlich war ein längst überfälliger Sieg errungen worden und die Freude war groß. Es bleibt zu hoffen, dass der "Knoten geplatzt" ist und mit neuem Selbstvertrauen und Mut das nächste Spiel gegen den Tabellenprimus Neustadt angegangen werden kann.

Halbzeit: 9:9

Endstand: 18:16 für Meerhandball

 

Torschützinnen: Ohlrogge 6, Langer 4, Erdmann 3, Srubarova 2, DeRiese 1, Krüger 1, Utecht 1

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