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Weibliche A-Jugend erfolgreich gegen den TKJ Sarstedt

Ein Sieg musste her, egal wie! Die letzten beiden Begegnungen waren die schlechtesten Leistungen, die die Mannschaft seid ihrem Abstieg in einem Punktspiel gezeigt hatte. Ein Pflichtsieg also! Zwar legte GIW gleich ordentlich los und es gelang ein 0:4 Auftakt nach Maß. Sarstedt war nicht in der Lage, die Aktionen der Meerhandballerinnen effektiv zu stören, dass machten sie selbst. Was für ein Verschuss vor dem Tor der Gastgeberinnen. Zu diesem Zeitpunkt hätte es bereits 0:10 für GIW stehen müssen. Selbst klarste Wurfpositionen führten nicht zum Torerfolg. Sarstedt erhielt relativ viel Zeit die Angriffe durchzuführen und blieb oft in der Abwehr hängen. Meerhandball passte sich leider dem Niveau an und es ging mit einem Halbzeitstand von lediglich 2:8 in die Pause. In allen Belangen war die Gastmannschaft überlegen, Sarstedt lebte von deren Fehlern. In der zweiten Hälfte sollte das Tempo deutlich angezogen werden und die Abwehr weiter an neun Metern stehen und aggressiv die Bälle herausspielen. Den besseren Start hatten aber die Gastgeberinnen und konnten auf 4:8 verkürzen. Leider zeigte die Ansprache im Pausentee wenig Wirkung, den nach anfänglicher Tempoerhöhung der Meerhandballerinnen ging es wieder in einen langsameren Trott zur Sache. Zwar war Sarstedt etwas offensiver seit der Pause, aber wirklich gefährden konnten sie die GIW Mädels aber nicht. Diese machten sich wie im ersten Durchgang wieder das Leben selbst schwer. Wieder wurden beste Wurfpositionen vor dem gegnerischen Tor nicht verwertet. Es ist, als ob eine unsichtbare Kraft die GIW Werferinnen in Punktspielen beeinflußt. Im normalen Training oder Spiel mittwochs gegen die Damenmannschaft des MTV Großenheidorn ist Tempo und Spielwitz im Überfluss vorhanden. Die Mannschaft zeigte in diesem Punktspiel höchstens 50 % der Leistung, zu der sie eigentlich fähig ist. Beste Spielerin war wieder einmal Tasmin im Tor, sie hielt so ziemlich alles an Würfen aus dem Spiel heraus als auch vom Strafpunkt, was ihr entgegenflog. Die jetzt gezeigte Mannschaftsleistung wird am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen Schloß Ricklingen nicht ausreichen um zu gewinnen. Im Angriff und in der Abwehr muss eine deutliche Steigerung her!

Halbzeitstand: 2:8, endstand: 6:15 jeweils für Meerhandball

Torschützinnen: Erdmann 4, DeRiese 3, Kracht 2, Ohlrogge 2, Krüger 1, Langer 1, Srubarova 1, Utecht 1

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