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Weibliche A-Jugend setzt Siegesserie weiter fort

Heimspiel für die Meerhandballerinnen und nach dem sehr guten Spiel am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenführen (21:21), sollte es heute eigentlich keine wirklichen Probleme geben. Die Gäste sind zwar in der Tabelle vor uns eingereiht, aber trotzdem sollte es ein Sieg werden um endlich das untere Drittel zu verlassen, um nach "Höherem" zu streben. Durch nicht erschienene Unparteiische musste Jan N. Thisius (JNT) das signalbunte Trikot überstreifen um die Partie zu pfeifen, ein schlechtes Omen?? Ja, denn die Meerhandballerinnen in den ersten Minuten schon erkennbar die bessere Mannschaft, ließen so ziemlich alles an zwingenden Torchancen liegen, was es nur gab. Nach einer Spielzeit von exat 7:04 Minuten fiel das erste Tor für die Gastgeberinnen. Nach so relativ kurzer Spielzeit bereits eine unterirdische Quote! So blieb es ein mehr als zähes Ringen um zum Torerfolg zu kommen, 2:2, 3:3 usw. Meerhandball hatte die klar besseren Einwurfmöglichkeiten und machte nichts daraus. Es hätte zur Pause mindestens 15:7 für die Gastgeberinnen stehen müssen! Entsprechend viel die Pausenbesprechung aus. Vieles der Gäste lief über den äußerst robusten Kreis, der sollte besser unter Kontreolle gebracht werden. Ebenso die LA und der RL. Weiterhin sollte im zweiten Durchgang einfach mehr Tempo gemacht werden und die Abwehr sollte mehr zum Ball gehen. Aber auch der zweite Durchgang verlief zunächst zum Anfang sehr zäh. Jedesmal wenn die schnelle Mitte eingefordert und gespielt wurde, klingelte es im gegnerischen Tor. Leider machten die Gastgeberinnen von diesem einfachen und erfolgreichen Mittel zu wenig Gebrauch. Eigentlich unverständlich, denn Meerhandball konnte sich dadurch auf 10:8 absetzen. Anstatt jetzt nachzusetzen und weiter so druckvoll zu spielen, wurden wieder klare Chancen vergeben. Die Gäste konnten zum 10:10 bzw. 11:11 aufschließen. Anstatt beim 13:11 alles klar zu ziehen, wurde der Ball "verdaddelt" und ohne Vorbereitung und Druck auf das Tor gespielt. Mit viel Glück konnte die Partie mit 13:12 gewonnen werden. Insgesamt stimmte der Einsatz zwar in den Abwehr, aber insgesamt 22 klare Chancen nicht effektiv zu nutzen ist schon blamabel und wie bereits eingangs erwähnt unterirdisch schlecht. Die einzige Spielerin die eine gute Quote hatte war unsere Torfrau, von fünf Strafwürfen zwei gehalten. Das ist ok. Das die Meerhandballerinnen zu deutlich mehr fähig sind haben sie mittlerweile bewiesen. Es muss schnell eine Konstanz im Torabschluss her, sonst geht es irgenwann wieder schief! Der nächste Gegner ist Bothfeld und die Mannschaft muss sich beweisen. Es MUSS alles passen, das wird die Forderung sein!

 

Halbzeit: 7:7; Endstand: 13:12 für Meerhandball

Torschützinnen: Rischer 4, DeRiese 3, Erdmann 2, Münte 2, Krüger 1, Ohlrogge 1

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