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Reisebericht aus Berlin

Höltymannschaft erreicht 12. Platz beim Bundesfinale "JtfO"

Vom 24.04. - 28.04.2018 trafen in Berlin die besten Schulmannschaften der Länder in den Sportarten Badminton, Basketball, Rollstuhlbasketball, Gerätturnen, Goalball (für blinde und sehbehinderte Schüler/innen), Handball, Tischtennis und Volleyball an über 20 verschiedenen Berliner Sportstätten zusammen, um die jeweiligen Bundessieger zu ermitteln. Insgesamt waren etwa 8.000 Aktive, Betreuer/innen, Schiedsrichter/innen und Offizielle daran beteiligt.

Bereits zum zweiten Mal behauptete sich die Handball-Mannschaft des Hölty-Gymnasiums als Landessieger Niedersachsen (2017 und 2018) und fuhr am Dienstagabend mit ihrem Trainer Alexander Wenzel und der Lehrerin Diana Schadow nach Berlin.

Für die Höltyaner begannen die Wettbewerbe am Mittwochvormittag. In der Sporthalle der Spreewald-Grundschule in Berlin/Mitte-Schöneberg trafen die Mannschaften der Gruppe A, zu der neben den Wunstorfern die Stadtteilschule Alter Teichweg aus Hamburg, das Sportgymnasium Schwerin sowie das Gymnasium Ernestinum aus Gotha gehörte, zusammen und ermittelten den Vorrundensieger.

Die Hölty-Mannschaft, die sich aus Mathis Källner, Lars Langius, Nils Mecke, Felix Neuser, Felix Niesel, Fabian Plähn, David Reuter, Pascal Roßner, Lukas Rust, Florian Schleth sowie Cedric Marvin Mickael Sievert zusammensetzte, kam gut ins Turnier. Sie besiegten ihren ersten Gegner, die Thüringer, mit 8:5 und nahmen sich damit selbst ein wenig die Anspannung. Im unmittelbaren Anschluss verloren die Jungs dann aber gegen die Hamburger deutlich mit 15:4 und wurden damit schnell wieder auf Vorstartstatus gebracht. Der Trainer hatte durchaus tröstende Wort für die Mannschaft, denn die Hamburger Jungs waren durchschnittlich 1,5 Jahre älter als die Wunstorfer. Ein brillantes Spiel zeigten die Höltyaner dann im letzten Vorrundenspiel gegen Schwerin. Zunächst sah es nach einer zweiten Niederlage aus, aber als die Gegner zahlenmäßig unterlegen waren, holten die Jungen stark umkämpft auf und erzielten am Ende ein Unentschieden. Damit wurden sie leider nur Gruppendritter und spielten am folgenden Donnerstag um die Plätze 9-16.

Der Stellenwert dieser Platzierung zeigte sich dann auch erst am zweiten Spieltag: Sowohl die Hamburger als auch die Schweriner zogen ins Halbfinale ein, wobei sich letztlich die Schweriner ins Finale (ausgespielt in der Schöneberger Sporthalle) durchsetzten. Damit wurde den Höltyanern erst im Nachhinein klar, wie schwer ihre Gegner wirklich waren, denn ein Unentschieden gegen den Finalisten zu erringen, ist aller Ehren wert. Die Wunstorfer mussten im Weiteren gegen die Itzehoer (Schleswig-Holstein) und die Solinger (NRW) ran. Während sie sich gegen Schleswig-Holstein mit 16:7 durchsetzen konnten, hatten sie gegen die Mannschaft aus NRW eine 10:18-Niederlage zu verkraften. Damit hieß es am Nachmittag noch einmal alles geben beim Spiel um den 11. Platz gegen Rheinland-Pfalz.

Hochmotiviert traten die Höltyaner nachmittags gegen die Ingelheimer an und schenkten weder sich noch den Gegnern etwas. Mit zwei Toren Vorsprung gingen die Rheinland-Pfälzer in Führung, doch die Niedersachsen ließen sich nicht abschütteln. Sie blieben dran, konnten aber leider nicht mehr ausgleichen. Fatalerweise verletzte sich Felix Niesel in diesem letzten Spiel beim Zusammenprall mit seinem Gegenspieler schwer. Er beendete das Spiel zwar auf dem Spielfeld, musste abends aber zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht werden mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung. Die Wunstorfer kamen daraufhin aus dem Gleichgewicht, worauf die Ingelheimer das Spiel letztlich für sich entscheiden konnten. Somit belegte das Hölty-Gymnasium am Ende also einen wirklich guten Platz 12 im Bundesfinale.

So war es dann auch eine gewisse Genugtuung für die Höltyaner am folgenden Freitag die Schweriner, gegen die sich die Wunstorf nicht durchsetzen konnten, im Finale zu sehen und sie anzufeuern. Richtig klasse wurde der Freitag dann aber erst, als am späten Nachmittag die Mannschaft wieder vollständig war, da ihr Mannschaftskamerad aus dem Krankenhaus entlassen werden konnte.

Platz 12 ist wahrlich ein Erfolg und lässt darauf hoffen, dass sich die Höltymannschaft in 2019, dann zum Dritten mal in Folge, erneut für das Bundesfinale qualifizieren kann.

Die Planungen laufen.....

 

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